Lennart Schilgen
"Abwesenheitsnotizen"
„Ich bin dann mal weg“
„Abwesenheitsnotizen“ heißt Lennart Schilgens aktueller Abend mit Liedern und Gedichten, mit dem er am 10.10. sein Langenfeld-Debüt geben wird. Denn wenn er nicht gerade wie im Schaustall Konzerte gibt und alle Kleinkunst-Preise des Landes einheimst, glänz Schilgen auch gerne mal durch Abwesenheit. Dann macht er sich davon: „Unter anderem geht’s auf Radtour, ins Kloster und ins kommunistische Sommercamp. Oder auch nur in die Untiefen seiner Gedanken, was oft abenteuerlich genug ist.“
Wieder da auf der Bühne singt er über Dinge, über die die meisten nicht singen, hat keine Angst vor dunklen Ecken: Er widmet sich alten PUR-Kassetten und dem wiedergefundenem Grundschulzeugnis. Lennart Schilgen singt etwa über den Tag, als er Post von Reinhard Meys Anwalt bekam (und beweist dabei nicht nur sein riesengroßes Liedermacher-Talent, sondern auch grandioses parodistisches Können) oder dichtet über ein „Kulinarisches Drama in Duisburg-Süd“.
Also, hochverehrtes Publikum: Wenn Sie fertig sind mit dem Lesen dieser Ankündigung, machen Sie bitte gleich eine kleine Pause und hören ein paar Lieder von Lennart Schilgen auf YouTube (Ein paar! Wenn Sie aufhören können!). Und dann ist ziemlich sicher, was folgt: Sie richten sich eine Abwesenheitsnotiz für den 10. Oktober ein, denn dann werden Sie mit Lennart Schilgen, seinen wunderbaren Liedern und uns im Schaustall sein.
ka
mit einem Kulturkorken sind zwei Personen einlassberechtigt